Kandare für Pferde – Kandarengebisse
Ein Kandarengebiss, international häufig als Weymouth bezeichnet, wird in der klassischen Doppelzäumung zusammen mit einer Unterlegtrense, einer Kinnkette und zwei Zügelpaaren verwendet.
Die Anzüge und die Kinnkette erzeugen eine Hebelwirkung. Mundstück, Zungenfreiheit, Anzugslänge, Einstellung der Kinnkette und Reiterhand beeinflussen die Gesamtwirkung. Kandaren sind für entsprechend ausgebildete Pferde und erfahrene Reiter vorgesehen und müssen sorgfältig angepasst werden.
Kandarengebisse für die Doppelzäumung
Eine Kandare wird in der klassischen Doppelzäumung gemeinsam mit einer Unterlegtrense verwendet. Die Anzüge erzeugen zusammen mit der Kinnkette eine Hebelwirkung. Zungenfreiheit, Mundstückstärke und Anzugslänge verändern die Druckverteilung und müssen zur Maulanatomie passen.
Erfahrung und korrekte Anpassung
Die Kandare ist kein allgemeines Mittel für mehr Kontrolle. Sie verlangt eine ausgebildete Reiterhand, ein entsprechend vorbereitetes Pferd und eine sorgfältige Abstimmung mit der Unterlegtrense. Auch die geltenden Regeln der jeweiligen Disziplin sind zu beachten.
Passform und verantwortungsvolle Auswahl
Die Wirkung eines Gebisses hängt nicht nur von der Bauart ab. Maulanatomie, Gebissstärke, Weite, Verschnallung und Zügelführung beeinflussen, wie das Pferd den Kontakt wahrnimmt. Prüfen Sie die Passform regelmässig und beobachten Sie Kauen, Anlehnung und mögliche Abwehrreaktionen. Bei Druckstellen oder anhaltendem Unwohlsein sollten Zähne, Ausrüstung und Anpassung fachkundig kontrolliert werden.
Lesen Sie den vollständigen Ratgeber: Kandare und Weymouth – Wirkung, Unterlegtrense, Kinnkette und Passform.