Beval-Gebisse
Beval-Gebisse bieten je nach Modell zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für Backenstücke und Zügel. Dadurch können sich die Lage des Gebisses, die Zügelposition und die Richtung der Einwirkung verändern. Bei einer tieferen Zügelposition kann eine gewisse Hebelkomponente entstehen.
Die genaue Funktion unterscheidet sich zwischen den Modellen. Mundstück, Ringkonstruktion, Passform, Verschnallung und Reiterhand sollten deshalb immer gemeinsam beurteilt werden. Ein Beval-Gebiss ist nicht grundsätzlich milder oder stärker als eine andere Gebissart.
Was ist ein Beval-Gebiss?
Ein Beval-Gebiss besitzt getrennte oder geformte Positionen für Backenstück und Zügel. Je nach Modell und Zügelposition kann sich der Winkel verändern und eine begrenzte mechanische Verstärkung entstehen.
Wie wirkt ein Beval?
Eine tiefere Zügelposition vergrößert den Abstand zwischen den Befestigungspunkten und kann mehr Rotation erzeugen. Die Wirkung hängt von Ringproportionen, Mundstück, Passform und Reiterhand ab und lässt sich nicht mit einer festen Schärfestufe beschreiben.
Beval oder 2,5-/3-Ring-Gebiss?
Bei ByLynga sind dies getrennte Kategorien. Entscheidend sind die tatsächliche Ringkonstruktion und die Befestigungspunkte, nicht ein uneinheitlich verwendeter Handelsname.
Beval oder Pelham?
Ein Pelham besitzt üblicherweise getrennte Zügelringe und eine Kinnkette. Ein Beval hat dieses vollständige System normalerweise nicht; beide sind mechanisch nicht identisch.
Passform und Verwendung
Prüfen Sie Weite, Höhe und symmetrische Zügelbefestigung. Mehr mechanische Wirkung löst keine Probleme durch Schmerzen, Balance oder Ausbildung.
Turnierregeln
Beval-Gebisse sind nicht in allen Disziplinen und Klassen erlaubt. Prüfen Sie das aktuelle Reglement vor dem Start.
Lesen Sie den ausführlichen Ratgeber: Beval-Gebiss – Wirkung, Zügelpositionen und Passform.